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Sonntag, 28. September 2008

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ausgeraucht

Endlich ist es soweit! Der Souverän hat sich dafür ausgesprochen, das Rauchen in Restaurants zu verbieten. Es sind nur noch unbediente Fumoirs möglich. Nun bleibt zu hoffen, dass das Gesetzt so schnell wie möglich umgesetzt wird.

Ein Freudentag! Juhui :)

Dienstag, 5. August 2008

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tü-ta-to, postauto

In Hofstetten bricht das Postauto-Zeitalter an

Bald verschwindet auf der Zürcher Karte für den öffentlichen Verkehr der letzte weisse Fleck. Ab dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember verbindet die Buslinie 680 die Gemeinde Hofstetten im Bezirk Winterthur mit dem Netz des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV). Markus Hegglin, Leiter Angebot Postauto Schweiz AG Region Zürich, hat am Montag einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur SDA bestätigt. Postauto Schweiz AG betreibt die Linie als marktverantwortliches Unternehmen im Auftrag des ZVV.

Der Anstoss ist nicht aus Hofstetten gekommen, er geht auf den von den Nachbargemeinden Elgg und Schlatt geäusserten Wunsch nach einer Aufwertung «ihrer» Buslinien zurück. Laut Hegglin haben erste Abklärungen gezeigt, dass eine Fahrplanverdichtung auf der Buslinie 680 (Winterthur–Elsau–Schlatt–Girenbad) nur in Kombination mit einer Routenoptimierung wirtschaftlich vertretbar ist. Aufgrund der Verlängerung der Buslinie über Hofstetter Gemeindegebiet kann nun die gut frequentierte bisherige Elgger Innerortslinie 682 – mit 1,3 Kilometern die kürzeste Postautolinie der Schweiz überhaupt – in die Linie 680 integriert werden. Die Busse verkehren ab 14. Dezember tagsüber im Stundentakt, in Spitzenzeiten im Halbstundentakt. Der Ausbau der Buslinie über Hofstetten wurde vom Zürcher Verkehrsrat am 8. Juli im Rahmen des ZVV-Fahrplans für die Jahre 2009 und 2010 beschlossen und wird nach Ablauf einer 30-tägigen Rekursfrist rechtskräftig. Die Angebotsverbesserung wird im Grundsatz unbefristet eingeführt. Wie Hegglin dazu weiter ausführte, gibt man der Bevölkerung nach einer neuen Linienführung rund zwei Jahre Zeit, um sich auf das neue Angebot einzustellen. Einen genaueren Blick auf die Fahrgastzahlen werfe man in der Regel ab dem dritten Jahr.

In Hofstetten steht man dem neuen Angebot laut Gemeindeschreiber Jakob Küng positiv gegenüber. Bereits bisher zahlte die Gemeinde rund 8000 Franken an den ZVV, ohne dass je ein Bus oder Zug ihr Gebiet bedient hätte. Mit der Erschliessung durch das Postauto werden der Kommune künftig rund weitere 6600 Franken pro Jahr verrechnet, hinzu kommen einmalige Ausgaben für die Errichtung einer einfachen Haltestelle.

Laut Küng sind diese zusätzlichen Aufwendungen vor dem Hintergrund zu sehen, dass mit 65 Personen lediglich rund 15 Prozent der Bewohner der mehrere Weiler umfassenden Gemeinde im Ortsteil Hofstetten leben und somit direkt vom neuen Busanschluss profitieren können. Immerhin kann die Kommune nächstens den Eintrag aus ihrem Internetportal löschen, wonach Hofstetten als einzige Zürcher Gemeinde keinen öffentlichen Verkehr kenne – zumindest seit dem Abbruch ihres Skiliftes in Geretswil.

Quelle: http://www.nzz.ch

Montag, 14. Juli 2008

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sachen, die man sich (nicht) täglich fragt

Warum bekommen wir überall Gänsehaut, nicht aber an Händen und Füßen?

Der Trick mit der Gänsehaut kommt noch aus der Zeit, zu der alle Menschen behaart waren. Bei Kälte sagt das vegetative Nervensystem den Haar-Wurzeln, dass sie sich aufstellen sollen. Genau das wärmt die Haut aus ganz verschiedenen Gründen: Zum eine sorgen die kleinen Muskelchen durch Vibration für Wärme. Zum anderen bilden sich beim Aufstellen der Haare kleine Hügel und Täler (daher der Name, sieht eben aus wie bei einer gerupften Gans). Die aufgestellten Haare ergeben außerdem eine Art "Wald", in der sich Luft verfängt. Die Luft dient selbst bei minimaler Behaarung noch als Wärmespeicher, da sie einfach schlecht weg kann - es ist der selbe Grund, warum auch großmaschige Wollpullover wärmen. Gänsehaut macht auch heute noch Sinn, selbst wenn die meisten Menschen Haare nur noch an Stellen haben, die selten gefrieren oder sich einfach schön warm rubbeln lassen. Und das ist genau der Grund, warum wir an den Fußsohlen und den Handinnenseiten keine Gänsehaut bekommen können: An den Fußsohlen würden Haare beim Laufen stören, deshalb haben wir dort keine. Haare auf der Handinnenfläche würden beim Greifen stören. Aber ohne Haare keine Haarwurzeln. Und ohne Haarwurzeln klappt der Trick mit der Gänsehaut eben nicht. Ergo liebe Frauen: Männer mit hübscher Brustbehaarung haben unter anderem bessere Überlebenschancen.


Warum weinen wir beim Zwiebelnschneiden?

Jedenfalls nicht aus Mitgefühl der armen Zwiebel gegenüber! Wir weinen, weil wir das natürliche Abwehrsystem der Zwiebel gegen Feinde aktivieren - dumm für die Zwiebel ist natürlich, dass sie genau wegen ihres Abwehrsystems so schmackhaft ist. Beim Zwiebelschälen zerstechen wir die Zellen. Zwei Dinge vermischen sich dabei: Das Alliin und ein ganz bestimmtes Enzym. Obwohl wir es nicht sehen, gehen sie eine chemische Verbindung ein und erzeugen genau das Gas, der uns weinen lässt: Propanthialsulfoxid (bitte dreimal hintereinander korrekt aussprechen, erst dann weiterlesen). Das Gas wiederum zieht an der Tränenflüssigkeit und der Nasenschleimhaut vorbei und löst sich dort etwas als Schwefelsäure. Das Auge reagiert mit Abwehr, und das heißt: Die giftige Schwefelsäure mit viel Tränenflüssigkeit verdünnen.

Viele Haushaltstricks wurden erfunden und wieder verworfen. Am besten hilft immer noch, eine Taucherbrille zu tragen, durch den Mund zu atmen und ein sehr scharfes Messer zu benutzen. Manchmal hilft es auch, die Zwiebel eine halbe Stunde ins Gefrierfach zu stellen, damit die Innereien nicht mehr so dünnflüssig sind. Die Zwiebel unter fließendem Wasser zu schneiden hilft auch ein bisschen gegen die Heulerei - allerdings werden dann auch wertvolle Nährstoffe abgespült. Indianische Stämme führten lange Zeit eine Art Tanzmarathon um das Zwiebelgewächs aus, bevor die Zwiebel verarbeitet wurde. Na bitte, geht doch ganz einfach ohne Heulen!


Warum wird Sahne beim Schlagen steif?

Man nehme mindestens 30 Fett und 65 Prozent Wasser, außerdem noch ein bisschen Eiweiß. Das sind die Grundlagen für gute Sahne, die man auch steif schlagen kann. Die Sahne ist erst einmal dickflüssig, weil sich das Fett (mit Hilfe des Eiweiß´) am Wasser festhält. Ohne das Fett wäre die Sahne dünnflüssig, aber wir wollen sie ja dicker haben. Also muss was dazu. Spannend wird es, wenn Luft untergemischt wird, denn das Fett hält sich auch gerne an den Luftblasen fest. Dies führt dazu, dass sich mehr und mehr Fett um die Luftblasen herum ansammeln. Am Ende ist die Luft ganz vom Fett eingeschlossen und das immer noch umgeben von Wasser. Der Luft-Fett-Wasser-Brei macht die Sahne ziemlich unbeweglich, sie ist damit steif geworden. Damit das Steifschlagen gut gelingt, muss die Sahne also immer genug Fett (mehr als 30%) enthalten. Ebenfalls wichtig ist, dass das Rührgerät und die Schüssel schön kühl sind. Wer auch im Sommer ein gutes Ergebnis haben möchte, stellt die frische Sahne in der Schüssel zusammen mit dem Rührer 10 Minuten in den Kühlschrank. Erst danach wird gerührt. Zu viel Rühren führt übrigens zu Butter, aber das erklären wir ein andermal.


Warum schlafen Füße oder Hände ab und zu ein?

Grundsätzlich ist es immer gleich: Irgendetwas klemmt die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr an die Gefäße und Nerven ab, meistens weil wir ungünstig liegen oder sitzen. Manche Nerven reagieren mit Stillstand und melden sich gar nicht mehr beim Gehirn. Andere wiederum melden den Sauerstoffmangel und geben heftige, verwirrende und unschlüssige Signale an das Gehirn weiter. Genau diese Signale empfinden wir als typisches Kribbeln oder Brennen, wenn Gliedmaßen einschlafen. Wer die Warnung ernst nimmt und sich wieder bewegt, also den Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr wieder herstellt, der ist spätestens nach 30 bis 50 Minuten vom Kribbeln befreit. Wenn "eingeschlafene" Gliedmassen öfters ohne Grund auftauchen oder viel zu lange brauchen um wieder schmerzfrei zu sein, müssen alle Alarmglocken läuten! Das könnten Hinweise darauf sein, dass beispielsweise ein Wirbel auf das Rückenmark drückt. Oder es könnten erste Anzeichen einer Durchblutungsstörungen oder eines kommenden Schlaganfalls / Herzinfarkts sein. Wenn unbegründet oft eingeschlafene Gliedmaßen hat, muss zum Arzt!


Quelle: SWR3-Elch - Newsletter

Montag, 7. Juli 2008

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avec ou sans?

Nun scheint die Ehe auseinander zu gehen und die Scheidung wurde bereits angekündigt. Avec wird unter seinen beiden Inhabern Valora (Kiosk) und Migros aufgeteilt. Je die Hälfte der Bahnhofshops wird jeder erhalten.

Da die Shops nachher zum Glück ihr Sortiment nicht mehr bei Migros beziehen müssen, wird es endlich anständige Lebensmittel zu kaufen geben und nich diesen Ramsch von minderer Migros-Qualität. Wenns ganz gut kommt gehen villeicht sogar einige Shops an Coop Pronto über. Das wäre natürlich das Beste was passieren könnte. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass die "Richtigen" Standorte an Valora gehen.

Dienstag, 1. Juli 2008

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mit dem zug durch....

Einfach eine tolle Serie. Besonders Eisenbahnfans lässt sie das Herz höher schlagen. Gestern noch in der Provence ist man heute schon in Norwegen und morgen in Japan.

Wie malerisch die Provence aussieht, lernte ich bereits diesen Frühling kennen. Über den Norden unseres Kontinents habe ich aber noch lange nicht so viel gesehen. Klar werden im TV nur die schönsten Bilder gezeigt, jedoch ist das unbedingt mal eine Reise wert. Ich wollte ja schon ewigs in den Norden. Bisher fand aber meine Idee niemand so wirklich toll. Dabei möchte ich doch nur ein paar Tage mit der Bahn in Skandinavien herumreisen und den Sommer mit der nie untergehenden Mitternachtssonne geniessen. Es muss fantastisch sein, wenn die Sonne nie untergeht und mitten in der "Nacht" die Sonne am Himmel steht.

Villeicht lässt sich dieser Wunsch ja dann doch irgendwann mal erfüllen. Dieses Jahr steht ja noch anderes auf dem Programm. Es ist jedoch immer gut, wenn man etwas im Hinterkopf hat und sich schon mal Gedanken darüber machen kann.

Ach ja - Interessierte können die Sendungen noch 10 Tage lang auf ARTE schauen. Zeit: Mo-Fr jeweils 20.15 - 21.00 Uhr.

Sonntag, 29. Juni 2008

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jiiiiipppppiiiiiaaiiaaii!!!

Stadler Rail erhält Milliardenauftrag von SBB

Stadler Rail hat von der SBB den Zuschlag für 50 neue Doppelstock- Züge für das Zürcher S-Bahn-Netz erhalten. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf gegen eine Milliarde Franken.
Stadler-Rail-Mediensprecherin Vincenza Trivigno bestätigte einen entsprechenden Bericht der «NZZ am Sonntag». Der Zuschlag umfasst zudem Optionen für den Bau von über 100 weiteren Zügen. Der SBB- Verwaltungsrat hat offenbar am Freitag über die Vergabe des Grossauftrags entschieden. Offiziell informiert die SBB am Montag.

Das Unternehmen des Thurgauer SVP-Nationalrates Peter Spuhler hatte sich an der Ausschreibung über die dritte Generation von Doppelstockzügen für die S-Bahn Zürich beteiligt. Stadler Rail hat sich gegen die Konkurrenzunternehmen Siemens/Bombardier und Alstom durchgesetzt.

Wie die SBB bereits im April 2007 anlässlich der Ausschreibung mitgeteilt hatte, soll die Auslieferung der neuen Doppelstock-Züge frühestens ab 2010 beginnen.

Quelle: SDA/ATS

Donnerstag, 29. Mai 2008

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rasierer

Da staunst Bauklötze! Komm ich heute Abend nach Hause und was steht da? In meinem Postfach hats ein grosses Paket mit einem Braun Luxusrasierer.

Ich kann mich noch gut erinnern wie uich vor kurzem erst das SMS mit dem Keyword aus der heute-Zeitung eingesendet habe. Damals noch ohne grosse Hoffnung, doch nun glücklicher Gewinner einer der Preise.

Apropos heute.... Noch einmal das Schundblatt bevor es noch einiges tiefer den Abgrund runter geht und Blick am Abend kommt. Wenn man das Niveau von Blick als Annahme für die Abendzeitung nimmt, kann das ja heiter werden.
Unterdessen machen sich an meinem Bahnhof am Morgen drei Anbieter von Pendlerzeitungen die Leser streitig. Die einen nehmen zwar aus jedem Behälter eine Zeitung (fürs Zeitunglesen muss man nicht ins Büro, das kann man auch zu Hause....), doch am Abend gibts einfach nur die heute/Blick am Abend. Wieso nur?

Montag, 17. März 2008

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die regierung lädt zur raucherrunde

Kaum zu glauben, dass der Kantonsrat des Kantons Zürich lieber auf den Gegenvorschlag der Initative "Schutz vor Passivrauchen" eintritt, als das man dem Gerauche endlich den Riegel schiebt und sich um die Gesundheit der Mitmenschen kümmert.

Statt wie im Tessin wo die Raucher aus den Gaststätten verbannt werden, darf man hier fröhlich weiterpaffen, wenn keine Abtrennung von Raucherräumen "möglich" ist und nicht mehr als 35 Sitzplätze vorhanden sind. Das nicht möglich läuft doch ganz einfach darauf hinaus, dass man es nicht möglich lassen werden will. Das arme Gastgewerbe hat Angst davor, eventuale Mindereinnahmen zu erleiden. Da kann ich nur lachen. Die Leute kommen auch wenn sie nicht rauchen dürfen. In anderen Ländern gibt es auch starke restriktionen gegen die Raucher und man hat sich auch damit abgefunden.

Also wenn die Damen und Herren des überalterten und paffenden Rates, welche ja nicht wirklich die Bevölkerung repräsentieren, meinen, man betreibe so Präventionspolitik, dann sollen sie sich auch nicht wundern, wenn bald die Kindergärtler nach Zigis und Joints fragen....

So und nun muss ich mich erst mal wieder beruhigen!

Sonntag, 24. Februar 2008

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abstimmungssonntag I

Heute ist mal wieder Abstimmungssonntag. Das ist das schöne an der direkten Demokratie in unserem Land. Man kann mindestens vier mal pro Jahr mitbestimmen, wie die Zukunft in gewissen Sachfragen aussehen soll. Natürlich richtet man mit einer einzigen Stimme nicht allzuviel aus, dafür aber mehr als wenn man gar nicht mitbestimmen könnte.

In meiner Wohngemeinde konnte man über folgende Vorlagen abstimmen:
1) Polizeigesetz (PolG) - Kant. Vorlage
2) Volksinitiative «Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten» - Eidg. Vorlage
3) Unternehmenssteuerreformgesetz II - Eidg. Vorlage

Gemäss der ersten Hochrechnung von 12 Uhr könnte einzig die Vorlage über das Polizeigesetz anders entschieden werden als die Parlamentarier dies "Vorgesehen" haben.

Wenn ich die heutigen Vorlagen so ansehe, kann ich es irgendwie noch nachvollziehen, dass die Stimmbeteiligung nicht gerade hoch ist. Es werden wohl kaum 40% der Stimmberechtigten abstimmen gegangen sein. Besonders bei Jugendlichen dürfte das Wahl-/Stimmrecht nicht ausgeübt worden sein. Traurig aber wahr. Im Schnitt nehmen jeweils nur rund 20% der 18-25 Jährigen an Abstimmungen teil. Nachher ist es dann aber auch wieder nicht recht, wenn das Resultat anders herauskommt als man es eigentlich möchte. Ich kann hier nur immer wieder einen alten Spruch zitieren "Wer stimmt - bestimmt".

Montag, 18. Februar 2008

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aus 132 mach 6

Ein sehr erfreulicher Beitrag las ich heute abend in der Printausgabe des Pendlerblatt "Heute". Es handelt sich dabei um die Idee der AIJ (Assemblée Interjurassienne) aus dem Kanton Jura sowie den Gemeinden im Berner Jura (franz.) ein neuer Kanton zu bilden. Aus 132 Gemeinden, meist mit deutlich weniger als 500 Einwohnern, würden nachher noch deren 6 existieren. Wenn ich das so schnell überdenke, dürften dies Porrentruy in der Ajoie, Saignelégier in den Franches-Montagnes, Delémont als Hauptort des neuen und alten Kantons, St-Imier im Vallon de St-Imier, Moutier am Ende der Klus und La Neuveville am Bielersee sein.

Gerade in den beiden Kantonen wo es jenste Kleinstgemeinden gibt, ist eine Gebietsreform dringend nötig. Ich bin zwar kein Befürworter des Kantönligeistes, jedoch sehe ich in der Abspaltung des Berner Juras von Kanton Bern eine Erleichterung für die Verwaltung, da das französisch als Amtssprache entfällt. Für den Einwohner in den kleinen Dörfern mag das bei Amtsgängen jedoch ein gewisser Nachteil sein, jedoch können die Verwaltungen so auch "anständige" Offnungszeiten anbieten und werden professioneller geführt als die kleinen "Wohnzimmerverwaltungen".

In dem Sinn: Allez les Béliers!

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